Die Magie der Rauhnächte fühlen. Deine Urweiblichkeit wahr nehmen. Eine Zeit voller Magie und Weisheit.Das „Jahr zwischen den Jahren“
Die Rauhnächte entstehen durch die Differenz zwischen dem Mondjahr (354 Tage) und dem Sonnenjahr (365 Tage). Die spirituelle Welt sieht diese verbleibenden 11 Tage und 12 Nächte (vom 25. Dezember bis zum 6. Januar) als eine Zeit, in der die Gesetze der Natur stillstehen. Es ist eine „Zeit außerhalb der Zeit“.
Dünner Schleier zur Anderswelt
Die Schleier zwischen der diesseitigen Welt und der geistigen Welt (Anderswelt) sind in dieser Phase besonders dünn.
Intuition und Träume: Träume in dieser Zeit gelten als besonders bedeutsam, intensiv und oft vorausschauend für das kommende Jahr.
Ahnenarbeit: Es ist eine traditionelle Phase, um den Ahnen zu gedenken und mit der geistigen Führung in Kontakt zu treten.
Reinigung und Loslassen
Bevor das Neue kommen kann, muss das Alte gehen. Die erste Hälfte der Rauhnächte steht ganz im Zeichen des Aufräumens – sowohl im Außen als auch im Inneren.
Altes Karma, negative Energien und ungelöste Konflikte werden verabschiedet.
Das Räuchern (mit Salbei, Weihrauch oder Myrrhe) von Haus und Hof dient der energetischen Reinigung.
Samen säen für die Zukunft
Jede der 12 Nächte steht symbolisch für einen Monat des nächsten Jahres (die erste Nacht für den Januar, die zweite für den Februar usw.). Was du in dieser Nacht fühlst, träumst oder tust, legt den energetischen Grundstein für den jeweiligen Monat.
Ein bekanntes spirituelles Ritual ist das Ritual der 13 Wünsche: Du schreibst vorab 13 Wünsche auf Zettel. In jeder Rauhnacht verbrennst du blind einen Zettel und übergibst den Wunsch ans Universum. Der 13. Wunsch bleibt übrig und für dessen Erfüllung musst du im nächsten Jahr selbst aktiv werden.
Zeit für den zweiten Wunsch, der für den Februar steht.